Alle Tagesspiegel-Artikel vom 21.02.2001
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Die CDU Zehlendorf prüft, ob Klaus Landowsky seinen "Nominierungsbeitrag" als Parlamentskandidat 1995 in Höhe von 5500 Mark mit der Parteispende "verrechnet" hat. Von der Barspende über 40 000 Mark, die er von den Aubis-Geschäftsführern und Großkreditnehmern Christian Neuling und Klaus-Hermann Wienhold (CDU) seiner Chefetage als Bankchef der Berlin Hyp erhielt, zweigte Landowsky 10 000 Mark für seinen damaligen Heimatkreis Zehlendorf ab.

Von Brigitte Grunert

Bill Clinton (54), ehemaliger Präsident der USA, tritt auch in Deutschland als Vortragsredner auf. Er kann ab sofort für einen "Betrag im sechsstelligen Bereich" über die Düsseldorfer Künstleragentur Paul Spiegel verpflichtet werden.

Ein schöneres Geschenk hätte Shawn Fanning der Musikindustrie am Vorabend der Verleihung der legendären Musik-Oscars, der Grammys, kaum machen können. Der Gründer der umstrittenen Musiktauschbörse Napster legte am Dienstag in San Francisco Details des geplanten kommerziellen Musikdienstes Napster offen und läutete gleichzeitig das Ende des freien, unkontrollierten Napsters ein.

Als eine Konsequenz aus der BSE-Krise bündelt Brandenburgs Agrarministerium alle Aufgaben des Verbraucherschutzes in einer neuen Abteilung. Damit stünden künftig die Lebensmittelüberwachung, die Fleischhygiene und Gentechnik unter einer einheitlichen Leitung, erläuterte Agrarminister Wolfgang Birthler (SPD) am Mittwoch in Potsdam.

Wie nicht anders zu erwarten, bleibt der Generalmusikdirektor der Deutschen Oper Berlin, Christian Thielemann, im Amt. Am Mittwoch stimmte die Personalkommission des Senats Thielemanns neuem Arbeitsvertrag zu, der nun noch vom Senat selbst bestätigt werden muss.

Die Verbände der deutschen Gaswirtschaft haben sich auf Regelungen zur vollständigen Freigabe des Gasmarktes geeinigt. Die Verbände hätten am Mittwoch in Stuttgart einen Durchbruch erzielt, sagte ein Sprecher des Verbandes Kommunaler Unternehmen (VKU).

Wunder haben die Bewohner der Insel Sansibar schon lange nicht mehr erlebt. Wind und Wetter nagen an den Stuckornamenten der zweistöckigen Altstadtgebäude und haben in den Wänden aus Korallenkalk tiefe Scharten hinterlassen.

Obwohl der CDU-Fraktionsvorstand dem Vorsitzenden Klaus Landowsky "seine uneingeschränkte Solidarität" erklärt hat, braut sich über dem 50-jährigen Unionspolitiker ein politisches Donnerwetter zusammen. Er muss damit rechnen, in der CDU-Fraktionssitzung am nächsten Dienstag "sehr intensiv und kritisch" zur Parteispendenaffäre befragt zu werden, kündigten gestern junge Abgeordneter an.

Von Ulrich Zawatka-Gerlach

Die Rebellen in den schwarzen Uniformen haben erst gerade mit einer pompösen Truppenparade ihr einjähriges Jubiläum gefeiert. Im Januar 2000 war die kleine Gruppe mit dem ominösen Namen "Befreiungsarmee für Presevo, Medvedja, Bujanovac" (UCPMB) im kleinen Dorf Dobrosin erstmals in Erscheinung getreten.

Die ostdeutschen Sparkassen sind nach eigener Einschätzung in ihrer öffentlich-rechtlichen Struktur unverzichtbar für die wirtschaftliche Entwicklung der neuen Bundesländer. "Ich weiß nicht, ob jeder, der in Brüssel Wettbewerb einklagt, bereit ist, flächendeckende Filialnetze in Vorpommern, der Uckermark oder anderen Regionen zu unterhalten", sagte Rainer Voigt, Präsident des Ostdeutschen Sparkassen- und Giroverbandes (OSGV) am Mittwoch in Berlin.

Vor 25 Jahren berichteten wir :Der geplante Ausbau der Osdorfer Straße in Lichterfelde zwischen Ostpreußendamm und Blanckertzweg hat jetzt mehrere Anlieger auf den Plan gerufen. Sie äußern sich gegen den Ausbau des Stückes, nachdem allerdings der südliche, von Wohnungsneubauten umrahmte Teil der Osdorfer Straße schon die geplante Straßenbreite von insgesamt 30 Meter erhalten hatte.

Die Humanwissenschaften suchen den Dialog mit der Öffentlichkeit. Unter dem Motto die "Öffnung des Elfenbeinturms" veranstalten die geistes- und sozialwissenschaftlichen Sonderforschungsbereiche am heutigen Donnerstag deshalb gemeinsam die Tagung "Kultur und Wissen - Aktuelle Formen kulturwissenschaftlicher Forschung".

Der Moskauer Maler Nikolai Makarow aus Mitte macht seit einem Jahr mit seinen Kakerlakenrennen mehr Furore als mit seinen Bildern. In der Stefan-Raab-Show "TV Total" traf er die US-Erfolgsgruppe "Papa Roach", die den Russen mit seinen beiden Töchtern gestern Abend in ihr seit Wochen ausverkauftes Konzert in der Columbiahalle einlud.

Flagge zeigen, Standpunkt beziehen: Solch markige Forderungen waren an den Außenminister herangetragen worden, bevor er sich zum Antrittsbesuch bei der neuen US-Regierung nach Washington aufmachte. Offenbar macht sich zunehmend neudeutsche Unruhe breit.

Das Berliner Nahverkehrs-Angebot belegt im Vergleich zu anderen Städten beim Ticketpreis einen Spitzenplatz und liegt bei der Beurteilung des Angebots weit hinten. Das ergeben zwei internationale Studien, die von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und dem ADAC in Auftrag gegeben wurden.

Er gehört wahrlich nicht zu den Traumtänzern, von denen in jüngster Vergangenheit viel zu viele ihr Unwesen bei Tennis Borussia trieben. Robert Jaspert pflegt noch nicht einmal Animositäten gegen die lokale Konkurrenz.

Von Karsten Doneck, dpa

Der Veranstaltungskalender der Polizei verzeichnete gestern nur eine für heute angemeldete Demonstration: Die Bürgerinitiative Stuttgarter Platz ruft auf zum Protest am Fehrbelliner Platz. Von 16 Uhr an heißt es dort "Akteneinsicht ist ein Menschenrecht".

Joachim Ritzkowsky (63), Pfarrer der evangelischen Heilig-Kreuz-Gemeinde in Kreuzberg, hat am Mittwoch den Ingeborg-Drewitz-Preis der Humanistischen Union (HU) erhalten. Damit werde Ritzkowskys langjähriges Engagement für Obdachlose geehrt, sagte der HU-Landesvorsitzende Roland Otte bei der Verleihungsfeier in der Heilig-Kreuz-Kirche.

Wenn es nach Wolfgang Schoeppe ginge, dürfte Dieter Baumann in Dortmund starten. Denn nach dem Verständnis Schoeppes ist die durch den Weltverband IAAF ausgesprochene Sperre von zwei Jahren gegen den Langstreckenläufer "rechtswidrig".

Die seit März vergangenen Jahres anhaltende Kursschwäche am Neuen Markt hat den Nemax-50 am Mittwoch auf ein neues 52-Wochen-Tief fallen lassen. Gegen 15 Uhr 30 Uhr notierte das Börsenbarometer bei 2058 Punkten und damit so tief wie seit Oktober 1998 nicht mehr.

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