Alle Tagesspiegel-Artikel vom 10.01.2010
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Der bei einer Tiger-Attacke in einer Hamburger Dinner-Show schwer verletzte Dompteur stand nach einem Medienbericht schon am Sonntagabend wieder in einer Manege. Der 28-Jährige wurde bei seinem Besuch in einem Zirkus in Augsburg von Kollegen gestützt.

Eingeschneite Autofahrer, abgeschnittene Gemeinden, Sturmflut an der Ostsee. Auch wenn Daisy nicht so heftig eintraf wie erwartet, macht sie den Menschen in Deutschland das Leben schwer. Zwei Züge blieben im Schnee stecken. In Mecklenburg-Vorpommern fällt am Montag die Schule aus.

Von Claus-Dieter Steyer

Der Bremer Brauereikonzern Inbev Deutschland fühlt sich zu unrecht der Absatzmanipulation beschuldigt. Der Hersteller von Beck’s, Hasseröder und Franziskaner Weissbier wies die Vorwürfe der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und eines Branchenmagazins zurück, es habe mit Großhändlern Abkommen zur Absicherung von Manager-Boni vereinbart.

Von Eckhard Stengel

Muss man jetzt Angst haben um die WM in Südafrika? Verwackelte Bilder von verletzten, verstörten Fußballspielern gehen um die Welt – sie stammen von jenem Kontinent, der mit Hilfe des Fußballs in diesem Jahr in einem besseren Licht erscheinen wollte.

Von Robert Ide

Frankfurt am Main - Nach fünf Handelstagen im neuen Jahr sucht die Börse noch nach Orientierung. Am Freitag rutschte der Index wegen schlechter Arbeitsmarktdaten aus den USA zeitweise zwar wieder unter die 6000er-Grenze, aber zum Wochenschluss trieben die Anleger den Dax wieder deutlich über diese Schwelle.

Von Rolf Obertreis

Viele Subventionen kommen direkt oder nur mit wenigen Umwegen den Bürgern zugute – eine Kürzung wird also nicht nur die Unternehmen treffen. Das Paradebeispiel sind die steuerfreien Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- oder Nachtarbeit.

Schlager, Chansons und Gassenhauer aus der frühen Zeit des Tonfilms wie „Ein Freund, ein guter Freund“ oder der „Kriminal Tango“ stehen im Mittelpunkt des neujährlichen Konzertes des Salon Orchesters Berlin. Das 19-köpfige Ensemble spielt detailgetreu in der Tradition der großen Tanzorchester der 20er bis 60er Jahre.

Wie sage ich meinen meist männlichen Nachbarn in Oper, Theater, Philharmonie und Kino, dass sie bitte, bitte leise atmen sollen. Ich ärgere mich so oft und frage mich, wieso hört der Mensch sein eigenes Schnaufen nicht, warum macht ihn die Begleiterin nicht drauf aufmerksam. Ich finde einfach keine Form, dieses Anliegen annehmbar rüberzubringen. Elisabeth Binder antwortet.

Von Elisabeth Binder

Getreide, Milch, Zucker, Rindfleisch, Obst, Gemüse, Schaf- und Ziegenfleisch, Tabak, Wein, Fisch, Flachs, Hanf, Eier, Geflügel, Saatgut, Hopfen, Trockenfutter – für diese Produkte gelten die Regeln der Marktwirtschaft nur begrenzt. Außer Kraft gesetzt werden sie von der Europäischen Union, die massiv in die Preise eingreift und damit die Bauern stützt.

„Als die Quadriga zu Bruch ging“von Brigitte Grunert vom 2. JanuarDie Quadriga von Johann Gottfried Schadow auf dem Brandenburger Tor ist nicht „in Bronze gegossen“ sondern in Kupfer getrieben worden.

Tagelöhner in Italien wurden Opfer von Übergriffen: Nach den Ausschreitungen in der süditalienischen Stadt Rosarno sind rund 300 Einwanderer in Sicherheit gebracht worden.

„Arbeitgeber wollen Datenerfassung schneller ausweiten“von Rainer Woratschka vom 3. JanuarSchon im ersten Datenschutzgesetz hatten Arbeitnehmer das zwiespältige Recht, vom Arbeitgeber Auskunft über die über sie gespeicherten Daten zu verlangen.

Neu aufgelegt: Raymond Queneaus früher Roman „Odile“ aus dem Jahr 1937 spielt mit Liebe und Zufall und verarbeitet parodistisch Queneaus Zeit in der surrealistischen Bewegung, der er von 1924 bis 1929 angehörte.

Michael Greis hat den deutschen Biathleten mit dem zweiten Platz beim 10-km- Sprint von Oberhof die beste Platzierung in diesem Winter beschert und nach bislang enttäuschenden Auftritten gezeigt, dass mit ihm wieder zu rechnen ist. Bei teils stürmischem Wind, der die Sportler am Schießstand vor große Probleme stellte, siegte der Russe Jewgeni Ustjugow mit 2,8 Sekunden Vorsprung vor Greis.

Jörg Behrend.

Sein Herz gehört eigentlich den mediterranen Aromen. Doch für die Januar-Folge unserer Serie macht Jörg Behrend mal Wurzelgemüse zum Küchenstar. Der Chef des Restaurants Parioli im Hotel de Rome lässt sich in die Töpfe und in sein Notizbuch gucken – bei zwei Seminaren. Und danach wird gegessen.

Von Lars von Törne

GRÜNE WOCHE„Gegessen wird immer“, das sagte Bauernpräsident Gerd Sonnleitner zum Auftakt der Grünen Woche 2009. Auch 2010 wird er mit dieser Weisheit recht behalten: Die Berliner Traditionsmesse startet am Freitag.

„Erika Steinbachs Plan / Versöhnung sieht anders aus“ von Gerd Appenzellervom 6. JanuarDen Kommentar habe ich noch als einseitige Meinungsäußerung eines Redaktionsdirektors gewertet, aber die Schlusszeile trieb mir die Röte des Zornes ins Gesicht.

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