Alle Tagesspiegel-Artikel vom 05.01.2011
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Ingolstadt - Die Eisbären Berlin haben in der Deutschen Eishockey-Liga mit 1:4 in Ingolstadt verloren. In der schnellen, teils rasanten Partie vor 4044 Zuschauern zeigten die Gastgeber den Berlinern die Grenzen auf.

FUSSBALL Boateng bald wieder fit Kevin-Prince Boateng fällt beim AC Mailand nicht so lange aus wie befürchtet. Nach mehreren Untersuchungen konnte eine zunächst angenommene Schambeinentzündung ausgeschlossen werden.

Alba Berlin erringt einen ungefährdeten 75:60-Sieg gegen den Mitteldeutschen BC. Mit dem elften Sieg im 16. Spiel verdrängen die Berliner Quakenbrück von Platz drei der Tabelle.

Von Dominik Bardow

Kommandant von US-Flugzeugträger wegen Trash-Videos suspendiertWashington - Schwulen- und frauenfeindliche Videos zur Erheiterung der Crew haben den Kommandanten des US- Flugzeugträgers „USS Enterprise“ den Job gekostet. Kapitän Owen Honors wurde wegen schlechter Führung vom Kommando des längsten Kriegsschiffs der Welt entbunden.

ZAHL DER VERWAHRTEN STEIGTDerzeit gibt es in Berlin-Tegel 42 Gefangene in Sicherungsverwahrung, darunter viele Gewalt- und Sexualstraftäter. Bei 54 weiteren Häftlingen steht der Vollzug bevor.

Berliner Staatsoper: Rekordauslastung 2010Im Jahr des Umzugs von Mitte nach Charlottenburg konnte die Berliner Staatsoper zum sechsten Mal in Folge ihre Auslastung steigern. 189 545 Besucher in insgesamt 287 Veranstaltungen sorgten 2010 für eine Rekord-Auslastung von 90,6 Prozent (2009: 87,4 Prozent).

Die Gewinnzahlen der aktuellen Ausspielung wurden am gestrigen Mittwoch erst nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe gezogen. Wir bitten um Verständnis.

Der Winter bringt es an den Tag: Es gibt immer mehr Schlaglöcher, aber kein Geld für Reparaturen. Soforthilfe ist nicht in Sicht. Schicken Sie uns Fotos der nervigsten Schlaglöcher an leserbilder@tagesspiegel.de.

Von Christoph Spangenberg
FATMIRE BAJRAMAJ, 22Fatmire „Lira“ Bajramaj, dieser Name dürfte einigen jetzt schon ein Begriff sein. 1992 muss sie mit ihrer Familie aus dem Kosovo fliehen und kommt nach Deutschland. Dass sie anfängt, Fußball zu spielen, verheimlicht sie ihrem Vater zunächst. Schon bald lässt sie alle Jungs in ihrer Umgebung blass aussehen. Heute ist die gebürtige Kosovo-Albanerin die vielleicht außergewöhnlichste Erscheinung im deutschen Frauen-Fußball: Sie spielt für den 1. FFC Turbine Potsdam und die deutsche Nationalmannschaft. Und das sehr erfolgreich. 2007 wird sie Weltmeisterin, 2009 Europameisterin. Im vergangenen Jahr gewann sie mit Potsdam die deutsche Meisterschaft und die Championsleague. Und das mit 22 Jahren. Es gibt nicht viele Männer, die eine solche Erfolgsgeschichte vorlegen können. Und Fatmire ist noch nicht an ihrem Höhepunkt angekommen. Den wird sie sich bei der Frauen-WM im Sommer nähern: Die Sportlerin gilt als größte Hoffnung der Fußballfrauen. Sie ist dribbelstark, hat eine geniale Spielübersicht, flankt punktgenau und schießt auch noch selber Tore. Von allen diesen Fähigkeiten können manche ihrer männlichen Kollegen nur träumen. Nach der Weltmeisterschaft wird Fatmire ein Star, nicht zuletzt dank ihres Aussehens und der damit verbundenen Vermarktung. Und spätestens dann wird ihr Name auch denen ein Begriff sein, die sich nicht regelmäßig mit Frauen-Fußball beschäftigen.

Das Jahr ist erst wenige Tage alt, aber wir wagen schon eine Prognose: Diese Talente kommen 2011 groß raus

Ruhelos, wie ein aufgewühltes Meer zieh’n die unzähligen Autos dahin. Auf dem brennenden Asphalt, letzthin gelangen sie der Stadt stets näher.

Sie trommeln in der Nacht, Die Flamme entfacht, Brennt nieder den Wall, Der die Träume bewacht. Kriegstrommeln in Sphären, Die wir im Schlaf ehren, Die Materie der Träume, Woll’n uns bekehren.

Vor gut 20 Jahren haben die russischen Clowns vom Teatr Licidei mit Theatern aus ganz Europa die spektakuläre „MIR-Caravane“ organisiert, ein wanderndes Theaterzeltdorf, das von Moskau bis zum Mittelmeer den eisernen Vorhang beiseite schob. Nun kommen sie mit Semianyki wieder nach Berlin.

Eine der ersten Geschichten, die ich über Berlin hörte, war die von Röbi aus der Schweiz: Eines Morgens soll er sich im Treppenhaus auf seine Nachbarin gelegt haben. Nein, nichts Sexuelles.

Von Till Hein
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