Alle Tagesspiegel-Artikel vom 09.01.2011
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Franz Alt.

Über 150.000 Tonnen Tierfutter sind mit giftigen Dioxinen verseucht. Die Politik bastelt an Symptomen. Der Journalist und Ökologe Franz Alt fordert in seinem Gastbeitrag für den Tagesspiegel neue Strategien und entwirft neun Gebote für eine zukunftsfähige Landwirtschaft.

Die Eisbären sind wieder ganz oben.

Die Eisbären Berlin haben erstmals in dieser Saison die Tabellenführung in der Deutschen Eishockey-Liga übernommen. Doch das 5:4 in München hilft Eisbärencoach Jackson wenig. Trotz Platz eins steht die Trennung von Verein und Trainer wohl bevor.

Später Besuch. Monate nachdem Umweltminister Norbert Röttgen (r.) die Wiederaufnahme der Erkundung in Gorleben beschlossen hatte, ließ er sich vom Chef des Strahlenschutzamtes, Wolfram König, den Salzstock erklären.

"Merkel und Röttgen machen da weiter, wo Helmut Kohl und Merkel aufgehört haben", sagt die SPD-Obfrau im Gorleben-Untersuchungsausschuss, Ute Vogt. Grüne und SPD sind überzeugt, dass Gorleben nur aus politischen Gründen weiter erkundet wird.

Von Dagmar Dehmer

Studie: Bis 2100 könnte Europa 75 Prozent der Gletscher verlierenParis - Die Erderwärmung könnte einer Studie zufolge bis zum Jahr 2100 drei Viertel aller europäischen Gletscher zum Abschmelzen bringen. Damit wäre Europa von der Gletscherschmelze besonders stark betroffen, wie das US-Fachmagazin „Nature Geoscience“ berichtet.

Korrupte Strukturen entstehen oft auf der Grenze zwischen Politik und Wirtschaft, besonders wenn es um viel Geld geht, das aber keiner der Beteiligten selbst erwirtschaftet hat. Es ist kein Wunder, dass die Landesbanken in ungewöhnlich viele Skandale verwickelt sind.

Von Moritz Döbler

Die FDP ist durch eigene Schuld schwach geworden. Dass Wolfgang Schäuble heute wagen kann, ein paar symbolische Steuererleichterungen auf das Jahr 2012 zu verschieben, zeigt die ganze Missachtung des Finanzministers für die Wahlkampfversprechen Westerwelles.

Von Alexander Gauland

Das seit Monaten andauernde, unwürdige Geschacher der Parteien um die Hartz-IV-Reform führt auch bei uns zu Diskussionen am Familientisch. Charlotte kann sich nicht vorstellen, wie man von den Regelsätzen lebt.

Von Sigrid Kneist

Die Verbraucherorganisation Foodwatch hält der Bundesregierung schwere Versäumnisse und die einseitige Bedienung der Interessen der Futtermittelindustrie vor. Um den Export deutscher Fleischprodukte nicht zu gefährden, habe die Regierung kein Interesse, die Futtermittelindustrie stärker zu belasten, sagte Foodwach-Chef Thilo Bode.

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