
Der Autor und Übersetzer Stefan Weidner hat die erste Kriegswoche im Libanon erlebt. Erst am Sonntag gelang ihm die Ausreise. Ein persönlicher Augenzeugenbericht.

Der Autor und Übersetzer Stefan Weidner hat die erste Kriegswoche im Libanon erlebt. Erst am Sonntag gelang ihm die Ausreise. Ein persönlicher Augenzeugenbericht.

Gerade hat der US-Präsident Hoffnung auf ein Ende des Iran-Kriegs gemacht. Doch vorerst kommt die Region nicht zur Ruhe. Dem neuen iranischen Staatschef sagt Trump eine düstere Zukunft voraus.

Der Zusammenbruch der Islamischen Republik wäre nicht bloß das Ende einer Diktatur, sondern der Kollaps eines umfassenden Diskurs- und Bedeutungssystems – vergleichbar mit dem Fall der Berliner Mauer.

Eine militärische Intervention darf nur auf Basis überprüfter Fakten und des Völkerrechts erfolgen – und zwar vor dem Einsatz von Gewalt. Beides fehlt beim US-Angriff auf den Iran.

Der US-Präsident und auch Israel kritisieren die Wahl des Sohnes von Ali Chamenei scharf. Kremlchef Putin hingegen beglückwünscht den neuen Führer des Iran in einer persönlichen Nachricht.

Modschtaba Chamenei ist neuer Revolutionsführer und Nachfolger seines getöteten Vaters – trotz Warnungen von US-Präsident Trump. Was bedeutet das für den Krieg und das Land?

Der iranische Expertenrat hat sich auf ein neues Staatsoberhaupt geeinigt. Wie bereits vermutet, handelt es sich dabei um Modschtaba Chamenei.

Gezielte Tötungen von Staatschefs sind historisch nichts Ungewöhnliches, sagt Terrorismusexpertin Beatrice de Graaf. Doch Operationen wie jene im Iran bleiben meist wirkungslos, wenn zentrale Voraussetzungen fehlen.

Chameneis Sohn ist aus Trumps Sicht ein „Leichtgewicht“. Er wolle jemanden, der „Harmonie und Frieden“ in den Iran bringe.

Faeze Azizkhani lebt seit einem Jahr im deutschen Exil. Welche Rolle das Potsdamer Freiland für sie spielte – und wie der Tod von Ali Chamenei ihre Sicht auf das Leben veränderte.

Für die Spitze einer iranischen Regierung gebe es mehrere Möglichkeiten, sagt US-Präsident Trump. Den Chamenei-Sohn wird er nicht gemeint haben – aber womöglich drei andere Vertreter des Regimes.

Der in Teheran geborene Volleys‑Manager meint, die Interessen der iranischen Bevölkerung seien andere als die von Trump. Ein Gespräch über die aktuelle Lage, Machtkämpfe und die Rolle des Sports.

Der Verantwortliche habe an der Spitze einer Einheit gestanden, die einen Anschlag durchführen sollte, sagte Verteidigungsminister Hegseth.

Der Iran unterstützte Russlands Invasion in der Ukraine. Doch diese Hilfe war schon vorbei, bevor die USA und Israel ihren Angriff starteten. Ein anderer Effekt des neuen Krieges könnte Moskau sogar in die Karten spielen.

Nach anfänglichem Optimismus sehen einige russische Hardliner in Donald Trump inzwischen eine Bedrohung. Für den US-Präsidenten finden sie drastische Worte.

Der Sohn des am Samstag bei Luftschlägen getöteten Ayatollah Ali Chamenei soll am Mittwoch zu seinem Nachfolger ernannt werden. Das berichtet die „New York Times“. Wer ist Mojtaba Chamenei?

Immer wieder sprachen Israels Premier und der US-Präsident in den Wochen vor dem gemeinsamen Angriff auf den Iran miteinander. Den Ausschlag für die Tötung Chameneis gaben wohl Informationen der Israelis.

Der Tod des geistigen iranischen Anführers ist offenbar das Ergebnis einer jahrelangen, aufwendigen Geheimdienstoperation. Dabei sollen auch komplexe KI-Algorithmen zum Einsatz gekommen sein.

Hohe Kosten und Todesopfer: Der Konflikt mit dem Iran könnte lange dauern. Dabei hatte Trump im Wahlkampf versprochen, keine neuen Kriege zu beginnen. Erste Maga-Größen kritisieren ihn scharf.

Ali Laridschani führt nach dem Tod des Revolutionsführers offenbar die Staatsgeschäfte. Wer ist der Nationale Sicherheitsberater – und wird er der neue mächtigste Mann der Islamischen Republik?

Die Hisbollah ist mit dem Iran verbündet und attackiert nun Israel. Die Experten analysieren, wie schlagkräftig die Miliz ist – und was andere proiranische Kämpfer ausrichten könnten.

Wie geschwächt ist das Regime in Teheran nach den Angriffen? Wie reagieren die Nachbarn in der Region, die zwischen die Fronten geraten sind? Die Tagesspiegel-Experten beantworten Ihre Fragen. Seien Sie mit dabei!

Tankpreis-Apps sind überlastet, Reisebüros kümmern sich um Gestrandete und erste Panikkäufe: Der Krieg am Persischen Golf wirft Schatten bis nach Berlin. Was bei Tankstellen, Goldhändlern und am BER gerade los ist.

Golfstaaten bitten Kiew um Hilfe gegen iranische Drohnen, ukrainische Patriot-Munitionsbestände auf „kritisches“ Niveau gesunken, Selenskyj zur Lage im Nahen Osten. Der Nachrichtenüberblick.

Zwei Tage nach dem US-israelischen Angriff erlag Mansureh Chodschasteh Baghersadeh Berichten zufolge ihren Verletzungen. Die 79-Jährige lag zuvor im Koma.

Kreuzfahrtschiffe im Hafen, keine startenden Flugzeuge, Raketenalarm: Der Iran-Krieg trifft Tausende Urlauber unvorbereitet. Wer ihnen hilft – und wie lange die Lage noch andauern könnte.

Zwischen Chamenei-Porträts, Tee und Kalaschnikows – ein seltener Besuch in einem Camp der irakischen Badr-Miliz in Kirkuk im Jahr 2024 zeigt den Einfluss Irans.

Nach den Angriffen auf den Iran verbietet Teheran Tankern die Durchfahrt der Straße von Hormus. Auch deutsche Schiffe sind betroffen. Das wirkt sich auf den Ölpreis aus, auch der Aktienmarkt reagiert.

Der langjährige iranische Machthaber Ali Chamenei ist tot. Dafür haben Israel und die USA mit ihrem Militärschlag gesorgt. Wie entscheidet sich nun, wer ihm nachfolgt?

Der Krieg mit dem Iran zieht immer weitere Kreise. In der Nacht wurde ein britischer Stützpunkt auf Zypern angegriffen. Wir verorten die Angriffe und Gegenschläge in einer Karte.

Nach dem Tod des Revolutionsführers soll ein Übergangsrat das Land führen. Einiges haben die Herrscher nicht selbst in der Hand. Experten analysieren, wovon das Überleben der Islamischen Republik abhängt.

Bei „Miosga“ geht es um die Legitimität des Iran-Angriffs, Trumps Kalkül und die Frage, ob das Mullah-Regime wirklich wankt – viel Analyse, wenig Zuversicht. Die TV-Kritik.

Der Tod von Irans oberstem Führer Ajatollah Ali Chamenei ist ein Erfolg für US-Präsident Donald Trump. Aber im Iran beginnt erst jetzt die entscheidende Phase.

Berlins Justizsenatorin Badenberg hält einen politischen Neuanfang im Iran für möglich und warnt zugleich vor „Beharrungskräften“ des autoritären Systems.

Nach der Tötung des obersten iranischen Führers Ayatollah Ali Chamenei bei Angriffen der USA und Israels auf den Iran hat US-Präsident Donald Trump erklärt, über eine Auswahlliste mit drei Kandidaten für dessen Nachfolge zu verfügen.

Die Führung in Teheran ist durch den Tod des Revolutionsführers geschwächt. Aber noch kontrolliert sie das Land. Ein Nahostexperte analysiert, was das für den Iran und die Region bedeuten könnte.

Der Großteil der Exil-Iraner in Berlin blickt mit Erleichterung auf den Tod des Ajatollahs Chamenei. Zugleich gibt es Sorgen: um Freunde und Familie, aber auch um die Zukunft des Landes.

Nach den jüngsten Eskalationen im Nahen Osten sind am Sonntag zahlreiche Menschen in Berlin auf die Straße gegangen. Alle Flüge vom BER in das Gebiet wurden gestrichen.

Der Revolutionsführer ist bei den israelisch-amerikanischen Angriffen getötet worden. Viele Iraner verbinden damit die Hoffnung auf eine Zukunft in Freiheit.

In einer Neuköllner Moschee wurde des getöteten Ali Chamenei gedacht. In dem Gebetshaus fanden zuvor schon Trauerfeiern für Funktionäre des iranischen Mullah-Regimes statt.
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