
Fast 20 Minuten sprach der US-Präsident – und sagte doch kaum etwas Neues. Stattdessen: Widersprüche, auffällige Auslassungen und ein Versprechen, das vor allem einem Zweck dient.

Fast 20 Minuten sprach der US-Präsident – und sagte doch kaum etwas Neues. Stattdessen: Widersprüche, auffällige Auslassungen und ein Versprechen, das vor allem einem Zweck dient.

Seit Beginn des Iran-Kriegs umgarnt US-Präsident Donald Trump seinen Amtskollegen in Moskau wieder besonders stark – und der Kreml frohlockt. Nur: möglicherweise etwas verfrüht.

Wegen mangelnder Unterstützung der Nato-Partner erwägt US-Präsident nach eigenen Aussagen einen Austritt aus dem Verteidigungsbündnis. Trump habe schon lange Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Nato.

Bei „Lanz“ vergleicht Juso-Chef Türmer die SPD mit dem Wal in der Ostsee und ruft zum Kampf gegen eine neue „Adelskaste“ auf. Dann geht der Reformkrach erst richtig los. Die TV-Kritik.

Trump hatte Nato-Partner zuletzt häufig kritisiert. Sein Vorwurf: Sie unterstützten die USA im Krieg mit dem Iran nicht ausreichend. Nun übt auch sein Außenminister Kritik – besonders an einem Land.

US-Präsident Trump geht mit seinen Verbündeten wegen der ausbleibenden Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormus hart ins Gericht. Auch Bundeskanzler Merz legt mit scharfer Kritik nach.

Chinesische Geheimdienste sind an zahlreiche sensible Informationen von Nato- und EU-Mitarbeitern gelangt. Sie interessierten sich offenbar vor allem für die Nato-Strategie in Asien und Sanktionen gegen China.

Die „Washington Post“ berichtet unter Berufung auf Insider, dass die USA für die Ukraine bestimmte Waffen in den Nahen Osten umleiten wollen. Die Nato erklärt nun, dass die Lieferungen weitergehen.

Stubb werden gute Kontakte nach Washington und Kiew bescheinigt. Der Ministerpräsident in Helsinki hat zwei Thesen – beide verheißen nichts Gutes. Und bestätigt damit Selenskyjs Befürchtung.

Die Spannungen an der Ostgrenze nehmen zu. Eine Propaganda-Kampagne ruft zu Sabotage in Narva auf. Wie schnell kann aus Memes und Symbolik echter Krieg werden?

Der Interessenverband der Truppe sieht eine ständig wachsende Bedrohung durch Russland und fordert, dass die deutsche Rüstungsindustrie mehr Tempo macht – auch wegen Trump und des Iran-Kriegs.

Bundestagsvize Omid Nouripour und Zentralratspräsident Josef Schuster im Gespräch über die Folgen des Iran-Kriegs, Maßnahmen gegen Antisemitismus und verpflichtende KZ-Besuche.

Trump sieht sich kurz vor Erreichen seiner Ziele im Iran-Krieg. Einen Waffenstillstand lehnt er ab. Für seine Verbündeten in der Nato hat er nur verächtliche Worte übrig. Derweil droht der Iran.

Wer sich über hohe Ölpreise beschwere, solle gefälligst auch helfen, die Straße von Hormus zu öffnen, so Trump. Die Nato sei nur ein Papiertiger.

Von einer vernunftbasierten Ordnung hat Donald Trump sich verabschiedet. Das macht diese Krise zur tiefsten, die der Westen bislang durchlitten hat.

Der US-Präsident versucht sich beim Besuch der japanischen Premierministerin an einem Scherz. Takaichi muss sich sichtlich beherrschen. Ein Wirtschaftsabkommen wird aber auch geschlossen.

Donald Trump hatte sich gegen „forever wars“ ausgesprochen. Doch ein Ende seines Kriegs im Iran ist bisher nicht absehbar. Selbst Trumps eigene Leute glauben teils nicht mehr an ein schnelles Ende.

In einem BBC-Interview sagt Selenskyj, dass man die Beziehung zum US-Präsidenten „wieder aufleben lassen“ müsse. Doch Trump unterhalte einen engen Dialog mit Putin, „um ihn nicht zu verärgern“.

Europa sagt Nein zur Hilfe bei der Absicherung der Straße von Hormus – und provoziert damit einen wütenden US-Präsidenten, der Deutschland und andere Nato-Staaten hart attackiert.

Der bosnisch-kroatische Schriftsteller wird mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung geehrt. Hier spricht er über das belagerte Sarajevo, den Krieg in der Ukraine und das Erstarken der Rechten in Kroatien.

Man könne dem US-Präsidenten nicht vertrauen, sagte der Franzose Michel Yakovleff. Der US-Einsatz gegen den Iran sei vergleichbar mit dem einst gesunkenen Luxusdampfer.

Andrius Kubilius ist derzeit auf „Raketentour“, um sich einen Überblick über die Abwehrfähigkeiten des Kontinents zu verschaffen. Er sieht großen Nachholbedarf.

Donald Trump verlangt von den Verbündeten der USA Hilfe in der Straße von Hormus. Als Druckmittel bringt er auch die Ukraine-Hilfen ins Spiel. Offiziell hat bisher kein Land seine Unterstützung erklärt.

Die Bundesregierung lehnt auch eine indirekte Beteiligung am Irankrieg klar ab. Wie lange aber kann sie dem ökonomischen Druck und dem politischen der USA standhalten?

US-Präsident Donald Trump meint, die Nato solle dabei helfen, die Straße von Hormus gegen iranische Attacken zu sichern. Doch Mitgliedstaaten reagieren zurückhaltend.

Finnland und Schweden rücken als jüngste Mitglieder der Nato näher an den atomaren Schutzschirm des Militärbündnisses. Dabei gab es historisch gerade im Norden prominente Gegner der nuklearen Aufrüstung.

US-Präsident Trump und deutsche Reeder wollen, dass die Bundesmarine Handelsschiffe im Persischen Golf schützt. Kanzler Merz lehnt das ab. Doch ein CDU-Parteifreund widerspricht.

Treue zur Nato, Deals mit Russland und im Fokus von China – die Färöer-Inseln rücken ins Zentrum der Machtpolitik. Warum der Konflikt im Nordatlantik jetzt auf die nächste dänische Insel übergreifen könnte.

Kurz nach der Invasion 2022 formulierte Russland bestimmte Forderungen an die Ukraine, auf die sich anschließend bezogen wurde. Doch sie gelten nun offenbar nicht mehr.

Enes Kanter Freedom verdiente mit Basketball Millionen, doch dann politisierte er sich und wurde von Erdoğan zum Terroristen erklärt. Ein Gespräch über Heuchelei, Opfer und ein Leben unter Polizeischutz.

Mehr als 100 EU-Gipfel, vier große Krisen – jetzt erhält Merkel dafür eine besondere Ehrung. Als Ordensträgerin befindet sie sich in bunter Gesellschaft.

Die Regierung von Pedro Sánchez weicht immer wieder von der Position vieler anderer EU-Staaten ab. Geschadet hat das weder dem Land noch dem Premier. Das hat Gründe.

Bereits in der vergangenen Woche musste die Nato-Luftabwehr in der Türkei eingreifen. Nun kam es zu einem ähnlichen Fall. Istanbul bekräftigt derweil seine Warnung an den Iran.

Helsinki will via Gesetzesänderung die Beschränkungen für Atomwaffen auf Finnlands Staatsgebiet aufheben. Moskau wertet das nun als Bedrohung für Russland.

Atomwaffen auf finnischem Gebiet sollen nicht länger verboten sein. Damit will Finnland der Nato-Abschreckungspolitik Rechnung tragen.

Sie solle erhöht bleiben, bis die Bedrohung durch die Angriffe des Iran nachlasse, so ein Nato-Sprecher. Unklar bleibt, ob die iranische Rakete am Mittwoch die Türkei oder Zypern treffen sollte.

Die Türkei ist besorgt: Sie fürchtet die Bewaffnung der Kurden durch die USA, neue Flüchtlinge und ein übermächtiges Israel. Präsident Erdoğan will aber auch Trump nicht verprellen.

Ob Somalia oder Kosovo, Afghanistan oder Irak: Die Bilanz militärischer Interventionen ist nicht gerade ermutigend. Im Iran könnte sich der Negativ-Trend fortsetzen.

Bislang verhielt sich das Nato-Mitglied Türkei im Iran-Krieg neutral. Ändert sich das nach dem mutmaßlich absichtlichen Beschuss durch Teheran nun?

Zum dritten Mal seit Beginn seiner Amtszeit ist der Kanzler in Washington. Von Trump gibt es lobende Worte. Deutschland und die USA kämen gut miteinander klar, sagt er.
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