Alle Tagesspiegel-Artikel vom 29.04.2010
zum Hauptinhalt
In Belgien gibt es bereits ein Burka-Verbot. Nun folgt Frankreich.

Das belgische Parlament hat als erste Volksvertretung in Europa ein Verbot der Vollverschleierung muslimischer Frauen beschlossen. Die Abgeordneten in Brüssel stimmten für das Verbot, das sie auch mit der Würde der Frau begründeten.

Aus Ärger über die geplante Verlegung der Bühne vom Kottbusser Tor in die Oranienstraße ziehen sich mehrere Organisatoren vom Kreuzberger Myfest zurück. Sie wehren sich gegen eine "Inszenierung von Senat, Bezirksamt und Polizei".

Verzögerungen drohen. Seit dem ersten Spatenstich vor vier Wochen hat sich auf der Baustelle fast nichts getan. Foto: Michael Urban/ddp

Beim Aufbau des Potsdamer Stadtschlosses als neuer Landtag Brandenburgs drohen womöglich Verzögerungen: Der Investor kritisiert den Umfang der denkmalpflegerischen Auflagen. Potsdam und die Landesregierung suchen nach einer Lösung.

Von Thorsten Metzner

Der 19-Jährige, der im September 2009 schwer bewaffnet in ein Gymnasium in Ansbach gestürmt war und 15 Menschen verletzt hatte, wurde des versuchten Mordes für schuldig gesprochen. Zusätzlich zur Jugendhaft wurde die Unterbringung in der Psychiatrie angeordnet.

Vielleicht wird Youtube die Zukunft der klassischen Musik doch stärker beeinflussen, als wir heute noch annehmen. Der Komponist Bernhard Gander und die Dirigentin Susanna Mälkki jedenfalls sind im Netz längst zu Hause.

Von Carsten Niemann
Beschränkt handlungsfähig. Michael Preetz und Friedhelm Funkel können noch nicht für die nächste Saison planen. Foto: Jürgen Engler

Herthas Planung stockt – weil noch nicht definitiv feststeht, in welcher Klasse die Berliner spielen werden. Doch eines ist inzwischen klar: Steigt Hertha ab, muss Funkel gehen.

Von Stefan Hermanns
Nicht schon wieder. Roger Federer verliert in Rom sein Auftaktmatch.

Der Weltranglistenerste Roger Federer scheidet beim Master-Series-Turnier in Rom erneut früh aus. Seine Vorbereitung auf die French Open sieht der Schweizer aber kaum beeinträchtigt: "Ich bin nicht zu beunruhigt."

Schwedt/Stettin - Fahrscheine des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) gelten künftig auch in der polnischen Hafenstadt Szczecin (Stettin). Reisende, die mit einer Einzel- oder Tageskarte nach Stettin reisen, können dort mit dem gleichen Ticket Busse und Straßenbahnen benutzen.

Der Töplitzer Insellauf erlebt am Sonntag seine 20. Auflage: Was einst als ein Lauf der Schule gedacht war, ist mit den Jahren zu einem Fest der Töplitzer und ihrer Gäste geworden.

Es ist inzwischen ein alljährlicher Reflex, eine unwillkürliche, stereotype Reaktion des Nervensystems auf einen Reiz. Der Reiz ist die Kritik, die jedes Frühjahr über das opulente, mit zahlreichen bekannten Künstlern geschmückte, dreitägige Stadtwerkefest schwappt.

Von Jan Brunzlow
Kurz und knackig. Ricardo Moniz’ Anweisungen sind nicht so langatmig wie die Ansagen des am Montag entlassenen Trainers Bruno Labbadia.

Es wirkte schon etwas kurios, als bei Ricardo Moniz’ erster Übungseinheit als Cheftrainer des Hamburger SV die Maladen der letzten Tage springlebendig übers Feld liefen. Kaum war Bruno Labbadia weg, da fühlten sich Ruud van Nistelrooy, Zé Roberto und Guy Demel am Dienstag austrainiert genug.

Von Frank Heike

Zum Ende des gelungenen Festivals kolumbianischer Kunst „Freiheit und Unordnung“ kommt Rodrigo Garcías Inszenierung Versus ins HAU. García entwickelte die Produktion anlässlich der 200-Jahr-Feiern lateinamerikanischer Unabhängigkeit.

"Kapitalismus abschaffen", lautet ihre Losung. Klar doch. Gegen den Kapitalismus sind auch zahlreiche Künstler und ihre Galeristen. Das weist auf einen weiteren Schauplatz des 1. Mai. An diesem Wochenende wird zum 6. Mal das "Gallery Weekend“ veranstaltet

Von Bernhard Schulz

Kurz vor Weihnachten sind die Iren in ihre neuen Botschaftsräume in der Jägerstraße 51 in Mitte eingezogen. Gestern kam Außenminister Michael Martin nach Berlin, um die Räume offiziell zu eröffnen.

Das Opfer hatte Ramsan Kadyrow Folter vorgeworfen.

Österreichs Verfassungsschutz vermutet, dass der Tschetschenischer Präsident Ramsan Kadyrow könnte hinter einem Mord in Wien stehen. Das Opfer hatte auf der Seite der Separatisten gekämpft, geriet 2003 in Gefangenschaft und hatte Kadyrow vorgeworfen, dort gefoltert worden zu sein.

Von Claudia von Salzen
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })