Rant: Alle Wut-Kommentare zu Berlin – Seite 6
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Thema

Rant

Wenn genug Platz vorhanden ist, stört es niemanden, wenn Sie Ihr Fahrrad schieben. Aber drängeln Sie sich bitte nicht durch Menschenmengen!

Früher fuhr man mit Rad von A nach B. War kein Durchkommen, ging es ohne Rad zu Fuß weiter. Heute drängen Faulpelze ihre Mühlen in die Bahn und Hipster ihre Superbikes über den Markt. In einer hasserprobten Stadt wie Berlin geht das nicht lange gut.

Von Dominik Drutschmann
Einen Fußgängerüberweg gefahrlos bei Grün überqueren zu wollen – das ist ein bescheidener Wunsch. Nicht immer wird er in Berlin erfüllt.

Schnell rüber - und dann steht man doch wieder nur zitternd auf der Mittelinsel. Berliner Fußgängerampeln sind gefährlich für Kinder, Alte und andere Langsame – warum sind die Grün-Phasen an den großen Kreuzungen so kurz?

Von Esther Kogelboom
Ich danke Ihnen! Heinz Buschkowsy, hier 2012 bei Frank Zanders Weihnachtsessen für Obdachlose, redet die Verhältnisse in seinem Bezirk gern schlecht. Dabei ist es dort sehr schön.

Furcht vor Islamisierung, Sitten- und Kulturverfall: Das sind deutschlandweit Neuköllner Verhältnisse. Mitschuldig daran: Heinz Buschkowsky. Aus aktuellem Anlass unsere Laudatio, die unser Autor schon im Dezember hellsichtig veröffentlicht hat.

Von Johannes Schneider
Wohin geht's? Die sanierungsbedingte Schließung der Neuen Nationalgalerie ist keine schlechte Nachricht. Sie zeigt: Da ist was in Bewegung.

Berlin, die Hauptstadt der Improvisation, erlebt mal wieder eine nervige Bastel- und Bauphase. Wichtige Museen sind für Jahre geschlossen. Doch die Kulturbaustellen eröffnen auch Aussichten – und es gibt viel versprechende Pläne.

Von Rüdiger Schaper
Jobs statt Gras. Die Flüchtlinge dealen nicht, weil ihnen der Job gefällt. Sie dealen, weil sie Geld brauchen. Unser Autor plädiert darum für eine Ausnahmeregelung für Kreuzberg, die ermöglicht, dass die hiesigen Flüchtlinge sofort legal arbeiten dürfen

Mehr Polizei am Görlitzer Park? Ein Coffeeshop in Kreuzberg? Unser Autor wohnt direkt in der Drogen-Problemzone, gerade versuchten Dealer, sein Haus anzuzünden. Er hat einen anderen Vorschlag: ein Bündnis für Arbeit.

 Gähn. Total normal, dass da jetzt einer im Ritterkostüm rumläuft. Kennt man ja, ist halt Berlin. (Im Fall dieses Fotos ist es Karneval in München, aber man kennt's ja trotzdem.)

Ein Ritter in der U-Bahn, eine Frau mit Stoffwiesel im Haar – in Berlin wundert man sich über gar nichts mehr. Wer es dennoch tut, gilt als provinziell. So wird die großstädtische Coolness zur Pose. Dabei ist Staunen großartig, denn es beflügelt die Fantasie.

Von Dominik Drutschmann
Nervtöter. Die Klatschpappe ist bei Fans von Eishockey, Handball, Volleyball zu einer wahren Plage geworden.

In Handball, Basketball, Volleyball hat sich die Klatschpappe zu einem nervtötenden Begleiter entwickelt. Auf den Rängen herrscht lärmende Monotonie. Ein Aufruf für eine kreativere Fankultur.

Von Christoph Dach
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